Der Autor

Alex H. Levin

Physiker. Und jemand, der Welten baut, in denen andere Gesetze gelten.

Warum ein Physiker Fantasy schreibt

Physik ist die Kunst, einer Welt Regeln zu geben und dann auszuhalten, was daraus folgt. Man darf sich die Gesetze nicht aussuchen, nachdem man das Ergebnis kennt. Genau diese Disziplin nehme ich mit ins Schreiben.

Magie interessiert mich nicht als Ausweg. Sie interessiert mich als System: Was kostet sie? Wer darf sie benutzen? Was passiert, wenn jemand es trotzdem tut? Eine Magie, die alles kann, erzählt nichts. Eine Magie mit Erhaltungssätzen erzählt sofort eine Geschichte über Macht, Zugang und Verbot.

Wie ich arbeite

Zuerst steht die Welt: Geografie, Völker, Ökonomie, die Regeln des Übernatürlichen. Dann die Figuren, die in dieser Welt etwas wollen, das sie nicht bekommen sollen. Erst danach der Plot — er ist das Ergebnis, nicht der Ausgangspunkt.

Ich schreibe zweisprachig. Der Seelendolch entsteht auf Deutsch, Chobo Year auf Englisch. Beide werden in die jeweils andere Sprache übertragen — nicht Wort für Wort, sondern so, dass der Rhythmus stehen bleibt.

Wiederkehrende Motive

Menschen, die eine Gabe haben und sie nicht beherrschen. Institutionen, die Wissen verwalten und dabei vergessen, wozu. Grenzen zwischen Welten, die durchlässiger sind, als die Behörden zugeben. Und immer wieder: der Moment, in dem jemand die Regel bricht, weil die Regel jemanden umbringt.

Alex H. Levin

Nebenan

Der Autor macht auch Musik

Wenn ich nicht schreibe, singe ich. Filk, eigene Songs, Texte zwischen Science Fiction und Lagerfeuer. Das lebt auf einer eigenen Seite.